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1. Zuhause gesucht


Gehen Sie auf diesen Menüpunkt, und Sie können sich in aller Ruhe ansehen, welche Hunde bei uns zurzeit in Vermittlung sind.

Wenn Ihnen ein Vierbeiner so gut gefällt und Sie ein ernsthaftes Interesse an der Adoption eines unserer Vierbeiner haben, dann füllen Sie bitte zunächst den Fragebogen online aus und senden ihn ab.p Dieser Fragebogen erleichtert Ihnen und uns die Kontaktaufnahme erheblich.

Unsere Mitarbeit

er nehmen dann möglichst schnell, in der Regel innerhalb von 24 Stunden, mit Ihnen Kontakt auf, bei dem dann die weiteren Fragen geklärt werden können. 


2. Ablauf


Wie kommt der Hund zu uns und dann zu Ihnen ?
Die Hunde unserer ausländischen Partnerorganisationen werden zunächst dem dortigen Tierarzt vorgestellt. Der Hund wird dann gechipt, bei entsprechendem Alter kastriert, geimpft und erhält einen EU-Ausweis.
Wenn nötig, schließen sich weitere Untersuchungen und Behandlungen an.
Wir legen Wert darauf, dass nur gesunde Hunde nach Deutschland verbracht werden.

Sobald die Hunde ausreisen dürfen, organisieren wir einen Transport nach Deutschland. Wenn sie hier noch nicht vermittelt sind, werden sie vorerst bei einer Pflegefamilie untergebracht.
Die Betreuung vor Ort in München wird durch Tierärztin Dr. Alexandra Goergens sichergestellt.
Falls Sie sich für einen unserer Hunde interessieren, vereinbaren wir einen Termin zu einer Vorkontrolle, um ausführlich und in Ruhe zu besprechen, ob Sie und der Hund zusammen passen.


Sie können uns natürlich schon an dieser Stelle helfen, indem Sie einen Fragebogen ausfüllen und uns zusenden, der uns die Vorkontrolle erleichtert.


Unsere Hunde werden mit einem Schutzvertrag gegen Schutzgebühr abgegeben.


Unsere Partnerorganisationen vor Ort freuen sich immer sehr, wenn eines ihrer Tiere ein artgerechtes Hundeleben führen kann.

3. Pflegefamilien


Übergangszuhause in einer Pflegefamilie

Wenn wir für einen Schützling, den wir im Ausland retten konnten und der schon nach Deutschland reisen konnte oder musste, noch kein endgültiges neues Zuhause gefunden haben, dann springen als Übergangszuhause Pflegefamilien ein.
Diese übernehmen den Hund bis zur endgültigen Vermittlung, behandeln ihn wie einen eigenen Vierbeiner und können in der Regel genau Auskunft über das Verhalten, den Charakter und Besonderheiten des Hundes geben. Das ist eine wertvolle Hilfe.
Ist also ein Vermittlungshund in einer Pflegefamilie, dann stellen wir gerne den Kontakt zwischen dem Interessenten und der Pflegestelle her, damit Fragen direkt beantwortet werden können und auch ein Besuchstermin vereinbart werden kann, um sich den Vierbeiner live anzusehen und kennenzulernen.
Sollte dann der 'Funke' zwischen Interessent und Fellnase übergesprungen sein, so leitet die Pflegefamilie alles Weitere in die Wege und nach erfolgreicher Vorkontrolle und allen Formalitäten kann das vierbeinige Familienmitglied zu seiner neuen Familie ziehen.


4. Tierschutzhunde


Informationen rund um den Tierschutzhund
Betrachtet man die Lebenssituation der überwiegenden Anzahl von Hunden in südosteuropäischen Ländern, so ist diese unter dem Aspekt des Tierschutzes immer noch verheerend. In Süd- und Südosteuropäischen Ländern wird häufig die Massentötung als legitimes Mittel angesehen, um die Hundepopulationen in den staatlichen Tierheimen zu dezimieren. Die Möglichkeit der Massenkastrationen wird dabei oft völlig außer Acht gelassen. Daher ist es unser primäres Ziel, auf diese humane und wesentlich effektivere Vorgehensweise aufmerksam zu machen. Pic2 Im Allgemeinen werden Tierheime als Auffangort für ausgesetzte Tiere angesehen, in denen sich das Personal aufopfernd um seine Gäste kümmert. Viele staatliche oder kommunale Tierheime in süd- und südosteuropäischen Ländern sind allerdings nicht mit den Tierheimen vergleichbar, wie sie z.B. in Deutschland existieren. Sie können vielmehr als eine Art Tötungsanstalt betrachtet werden. In Tierschutzkreisen existieren besondere Bezeichnungen für diese Art Tierheime. Der Begriff ist dabei von Land zu Land verschieden: In Italien heißen sie “Canili”, in Spanien “Perrera”, in Bulgarien “Isolator” und im deutschen Sprachgebrauch wird häufig die Bezeichnung “Tötung” verwendet. Pic3 Man sieht am Boden deutlich die Grenzen seines "Lebensraumes" Diese Tötungen sind aus verschiedenen Gründen voll von Hunden. In Spanien werden die Hunde teils direkt von ihren ehemaligen Besitzern dorthingebracht, um sich ihrer zu entledigen. In Rumänien werden die Hunde häufig von Hundefängern auf der Straße aufgelesen und in die Tötung gebracht. Abhängig von einer landesspezifischen gesetzlichen Frist werden die Hunde nach einem bestimmten Mindestaufenthalt in der Tötung um ihr Leben gebracht. Dabei werden die Tiere oft nicht sanft euthanisiert, sondern teils auch erschlagen, vergiftet oder vergast. Tierschutzvereine engagieren sich in all diesen Ländern, um die Situation dieser Tiere zu verbessern. Ziel vieler Vereine ist es, möglichst viele Hunde aus der Tötung zu holen, um sie entweder im Herkunftsland selbst oder in andere Länder zu vermitteln. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei vor allem auf der sorgsamen Auswahl der neuen Besitzer. Ein Teil der Hunde hat viele schlechte Erfahrungen gesammelt, welche sie erst hinter sich lassen müssen. So haben z.B. manche der Hunde Monate oder Jahre auf der Straße gelebt, viele wurden misshandelt. Manche hatten Besitzer, die sie an Ketten oder in engen Zwingern hielten. Andere Hunde dagegen haben nur eine sehr kurze Zeit in der Tötung verbracht, sind noch sehr jung und unkompliziert. Die Zeit, bis sich das einzelne Tier an sein neues Leben als Familienhund gewöhnt hat, ist daher auch sehr unterschiedlich. Zusätzlich zu den Erfahrungen weist jeder Hund seine Eigenheiten auf, welche der neue Besitzer berücksichtigen muss. So wurden z.B. viele der spanischen Hunde vor ihrer Zeit in der Tötung zur Hasen- und Kaninchenjagd eingesetzt. Solche Hunde brauchen auch später viel Bewegung und geistige Auslastung, und man muss zeitlebens bereit sein an dem Gehorsam dieser Hunde, die im Haus tolle Familienhunde und meist sehr anhänglich und ruhig sind, zu arbeiten. Wir legen größten Wert darauf, nur Hunde mit nach Deutschland zu bringen, die adaptiv und unproblematisch sind. Wir, wie auch andere seriöse Tierschutzvereine, stehen darüber hinaus den neuen Besitzern auch nach Jahren noch beratend zur Seite, wenn bei dem vermittelten Tier gesundheitliche oder andere Probleme auftreten. Die meisten Hunde von uns werden, nachdem sie von Partnerorganisationen vor Ort aus der Tötung geholt wurden, sofort zu ihren neuen Besitzern gebracht. Nur in Ausnahmefällen verbringen die Hunde eine kurze Zeit bei privaten Pflegestellen, bis sie ein neues Zuhause gefunden haben. Am Übergabetag wird den neuen Besitzern und den Hunden gleichermaßen viel Zeit gegeben sich kennenzulernen. Diese Kennenlernphase kann von wenigen Stunden bis zu einem ganzen Tag dauern, je nachdem wie aufgeschlossen der Hund ist. Wir gestalten unsere Übergaben üblicherweise so, dass ein Vereinsmitarbeiter mit dem Hund zu den neuen Besitzern fährt und das Kennenlernen im neuen Zuhause stattfindet. Übergaben von Hunden an Autobahnraststätten oder ähnlichem sind strikt abzulehnen.


Endi mit Ihrem neuen Frauchen

Endi mit FrauchenBesonders erfreulich ist es, wenn ein Hund, wie z.B. Endi, den keine andere Organisation aus der Tötung holen wollte, weil er als unvermittelbar galt, eine zweite Chance bekommt. Vor lauter Angst hatte er jeden anderen Hund angegriffen. Schon in seiner ungarischen Pflegestelle entwickelte er sich zu einem selbstbewussten, fröhlichen und unkomplizierten Begleiter, der mittlerweile wieder gerne mit anderen Hunden spielt. Heute bereitet er seiner neuen Familie viel Freude. Zusammenfassend muss jedoch noch einmal hervorgehoben werden, dass die Vermittlung der Hunde keine Probleme löst, sondern vielmehr eine Nachfrage nach Auslandshunden anfacht, die bisweilen sogar zu gezielten Nachzüchtungen und einem dubiosen Handel mit Welpen durch zwielichtige Organisationen führt. Eine Lösung der Straßenhundeproblematik kann nur auf dem Wege gezielter, flächendeckender und kontinuierlicher Kastration aller erreichbaren Hunde sein. Da man jedoch niemals vollkommen distanziert in ein Projekt hineingehen und die Einzelschicksale mancher Hunde komplett ignorieren kann, finden auch durch uns Vermittlungen statt. Wobei wir aber das eigentliche Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Die Vermittlung ist nur ein Aspekt der Vereinsarbeit.


5. Zuhause gefunden


Hier können sie sich die kleinen Glückspilze ansehen, die von uns vermittelt wurden und ein neues Zuhause gefunden haben. Vielleicht sehen Sie ja bald Ihren eigenen Schützling auf dieser Seite. Wir würden uns sehr freuen. Wenn Sie sich entscheiden, einem unserer Schützlinge ein neues Heim und eine neue Familie zu geben, dann lassen wir Sie dann nicht allein. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es mal Fragen oder Probleme gibt. Scheuen Sie sich also nicht, auch nach einer Adoption mit uns Kontakt zu halten. Wir freuen uns natürlich auch, wenn Sie uns ab und zu berichten, wie sich Ihr neues leben mit Ihrem Vierbeiner gestaltet und hören gern Anekdoten mit dem neuen Familienmitglied (gern auch mit Fotos).


6. Direktkontakt


Kontakt

gabrielamueller@fantelgarten.de     Tel: 0176 / 34 92 10 31
mirjasauer@fantelgarten.de     Tel: 0177 / 3 28 43 56
corneliawienhold@fantelgarten.de     Tel: 0151 / 62 62 60 00